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Meine Maritime Philosophie
„Wege – nicht Werke“ (M. Heidegger)
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Wege aber muß man selbst gehen, damit man sie kennen lernt . Hier geht es um Wege auf dem Meer, Wege, die von Schiffen befahren werden - Seewege
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Das Meer ist ein Buch und der Seefahrer sein Leser
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Das Reisen stellt seit jeher einen der großen kollektiven Träumen der Menschheit dar. Seereisen insbesondere bestimmten das Schicksal der Küstenvölker seit der Antike und beherrschten das Leben. Vorstellungen und Bilder des Maritimen sind in den antiken Epen: Gilgamesh, die Argonauten, die Seeabenteuer des Odysseus zu finden
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Die Seele ist wie das Segel, sie fängt den Wind und setzt ihn in Bewegung um. Es gibt Dinge in uns von denen wir nichts wissen, wir reisen um mehr darüber zu erfahren. Wir sind unterwegs ... [Ärmelkanal - März 2008]
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Alles in allem, Thailand war ein
positives Erlebnis. Der Wunsch nach einer Veränderung, die Plannung,
die Vorbereitung, die Anstrengung, der Erfolg. Nun stehe ich vor neuen
Herausforderungen. Mit den in Thailand gewonnenen veränderten
Perspektiven und Voraussetzungen werde ich mich auf neue Wege
begeben. Die maritime Reise geht weiter.
Wir sind unterwegs ... [Thailand - April 2008]
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Erneut unterwegs, nicht nur über
vorgebahnte und abgesicherte Pfade, sondern über die Grenzen des
Bekannten hinaus. Eine Segelreise ist nicht im voraus vollständig
planbar. Die Konfrontation mit dem Offenen ist unausweichlich.
Reisen
bleibt ein Wagnis.
Ausstieg also auf Zeit, meinen Körper spüren, mein Auge schulen, meine Gedanken prüfen, meine Grenzen kennenlernen. [Holland - Mai 2008]
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Grau ist die Farbe des Nordens, kalt und leblos sein Gemüt, desto größer die Sehnsucht nach dem Süden. Mallorca ist ein Brennpunkt dieser Anziehung. Der Süden, der Mediterran, ist immer sinnlich, lustvoll, verführerisch aber auch arrogant, korrupt, egozentrisch. Das Paradies entpuppt sich oft als Illunsion, eine Scheinwelt krass und irreal. Die sonnendurchglühten Landschaften und das Meer sind aber immer zum greifen nah, die Lust zur Transgression und Verwandlung unwiderstehlich.
Der Mediterran ist ein Schicksal. Hier fühle ich mich zu Hause. [Mallorca - Juli 2008]
( Hier ist eine Auswahl interessanter Texte über die "Kunst des Reisens" )
Die Texte sind philosophischer Art und können sowohl bei der Konzeption und Plannung, bei der Durchfäührung als auch bei der Nachreflexion von Reisen zu sehr inspirierenden und aufschlußreichen Gedanken führen.
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Cees Nooteboom, Die Kunst des Reisens, 152 Seiten, 76 Farbtafeln. Schirmer/Mosel München 2004. |
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Bruce Chatwin, Der Traum des Ruhelosen, 250 Seiten. 2. Auflage Fischer Verlag Frankfurt am Main 1998. |
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Alain de Botton, Kunst des Reisens, 288 Seiten. Fischer Verlag Frankfuhrt am Main 2002. |
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Christoph Hennig, Reiselust - Touristen, Tourismus und Urlaubskultur. Suhrkamp 1999. |
- Cees Nooteboom, Im Auge des Sturms, Reflexionen
über das Reisen.
DIE ZEIT 1996 Nr. 44
- Rene Scheu, Das nomadische Dasein - Über die
mannigfachen Gründe ständig unterwegs zu sein. St. Galler
Tagblatt 22.7.03

- Bettina Graf, Selbstfindung im Strandkorb.
DIE ZEIT 22.07.2004 Nr. 31

- Tobias Gohlis, Reisen als Lebenskunst, DIE ZEIT
06.06.1997 Nr. 24

- Andreas Altmann, Was
Treibt Dich zum Reisen und Schreiben als Lebensform?
Globetrotter Club, Bern.

- Peter Vollbrecht, Alles
Existieren ist Unterwegssein. In Detlef Staude
[Hg.] Lebendiges Philosophieren. Transcript Verlag 2005.










